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Gesendet
28.09.2010, 16:17
Von
Tetyana Alexander
Tetyana Alexander
» self employer

Premiengeförderte Zukunftsvorsorge - Minus vorprogrammiert.

Mehrere Fonds der prämiengeförderten Zukunftsvorsorge wurden „ausgestoppt“. Wie es dazu kam und wie Betroffene reagieren sollten.

Eine Kapitalgarantie ist gut. Aktien, die hohe Erträge möglich machen, sind ebenfalls gut. Eine Geldanlage, die beides verbindet, müsste demnach ganz ausgezeichnet sein. So dachte wohl der Gesetzgeber, als er die prämiengeförderte Zukunftsvorsorge (PZV) schuf. Dabei wird ein bestimmter Teil des investierten Kapitals (früher 40, seit Beginn dieses Jahres 30 Prozent) in hauptsächlich österreichische Aktien investiert. Aktien können bekanntlich bei günstiger Börsensituation tatsächlich mehr Ertrag abwerfen als Omas Sparbuch.

Belebung der Börse

Der Rest wandert in Anlagen mit fester Verzinsung (Anleihen, Deckungsstock einer klassischen Lebensversicherung). Diese Konstruktion sollte auch den Aktienmarkt an der Wiener Börse beleben. Und eine Zeit lang schien das Wachstumspotenzial heimischer Aktien tatsächlich grenzenlos zu sein.

Höheres Verlustrisiko

Dieser Traum ist ausgeträumt. Jetzt zeigen sich auch die Nachteile dieses Produkts. Eine Kapitalgarantie bei gleichzeitig hohem Ertrag, noch dazu mit gesetzlich vorgeschriebener Mindestaktienquote, ist nämlich ein Widerspruch in sich. Denn je höher die Chance auf Gewinne, desto größer ist auch das Verlustrisiko. Wer also hohe Gewinne lukrieren will, muss auch Verluste einkalkulieren – und wegstecken können. Außerdem ist eine Kapitalgarantie immer mit Kosten verbunden, schmälert also den Ertrag.

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